Stellungnahme der Gemeinde Malsch zur Absage des „Tag der offenen Tür“ der Freiwilligen Feuerwehr Malsch, Abteilung Malsch am 27.09.2026

In der aktuellen Berichterstattung wird die kurzfristige Absage des für Sonntag, den 27. September 2026, geplanten „Tag der offenen Tür“ der Freiwilligen Feuerwehr Malsch, Abteilung Malsch, thematisiert. Die Gemeinde sieht sich aufgrund dessen zu einer Richtigstellung genötigt:
Die Entscheidung zur Absage der Veranstaltung wurde einseitig und unabgestimmt von der Freiwilligen Feuerwehr Malsch getroffen. Im Rahmen des aktuellen Quartalsgesprächs mit der Feuerwehrführung wurde unter anderem auch die historisch gewachsene Nutzung des Betriebsgeländes (Bauhof) angesprochen. Einer aktuellen Betrachtung unter Einbeziehung aller sicherheitsrelevanten Aspekte waren die Anwesenden der Feuerwehrführung nicht zugänglich. Die Nutzung hinsichtlich der Veranstaltung „Tag der offenen Tür“ wurde dabei seitens der Verwaltung grundsätzlich nicht infrage gestellt und eine Absage explizit als nicht notwendig kommuniziert.
Am folgenden Tag teilte die Feuerwehrführung der Abteilung Malsch der Gemeindeverwaltung schriftlich mit, dass der Feuerwehrausschuss die Absage der Veranstaltung dennoch beschlossen habe. In einem weiteren Gespräch bemühte sich die Verwaltung, diese Entscheidung noch einmal zu erörtern, konnte die Feuerwehrführung von einer Rücknahme jedoch nicht überzeugen. Gemeinsam hat die Gemeinde und die Freiwillige Feuerwehr beschlossen, die Absage öffentlich einheitlich mit „organisatorischen Gründen" zu kommunizieren
Weshalb die Führung der Freiwilligen Feuerwehr ohne eine Abstimmung abweichende Darstellungen herausgibt und weshalb dies durch Personen erfolgt, die nicht am gemeinsamen Termin teilnahmen, ist der Gemeindeverwaltung leider nicht bekannt. Die Gemeinde Malsch bedauert diesen Verlauf ausdrücklich. Es ist auch bedauerlich, dass eine seit Langem geplante und von vielen Bürgerinnen und Bürgern mit Vorfreude erwartete Veranstaltung ohne zwingenden Grund und gegen die Einschätzung der Verwaltung abgesagt wurde.
Die Verwaltung wird sich weiterhin für einen konstruktiven Dialog mit der Freiwilligen Feuerwehr einsetzen, damit offene Fragen künftig gemeinsam und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger geklärt werden können.