Neue Rettungswache in Malsch:

Deutlich kürzere Hilfsfristen für die Bevölkerung

Bürgermeister Markus Bechler mit ProMedic Mitarbeitern vor einem Einsatzwagen
v. l. Stv. Rettungsdienstleiter Scott Gilmore, Bürgermeister Markus Bechler, Notfallsanitäter Marian Wlodarsch, Fahrzeugführer Arben Qavolli
Das Innere des ProMedic Rettungwagens

Die notfallmedizinische Versorgung in Malsch wird weiter verbessert: Der Rettungsdienst ProMedic hat Anfang April 2026 den Betrieb einer 24-Stunden-Rettungswache (24/7) in der Gemeinde aufgenommen.

Bereits zum 1. Juli 2023 war ProMedic mit einem zunächst auf den Tagdienst (10 Stunden) begrenzten Rettungsposten in der Alten Kelter in Malsch vertreten. Im Jahr 2025 erfolgte der Umzug in den Ortskern an den Sézanner Kreisel – ebenfalls als Übergangslösung.

Mit der 3. Änderung des Bebauungsplans „Gemeindezentrum Bühn“ wird nun der Weg für eine dauerhafte Lösung geebnet: Im Bereich des Sportparks entsteht eine neue, moderne Rettungswache, die künftig den endgültigen Standort des Rettungsdienstes in Malsch darstellen wird. Der Neubau umfasst neben einer Fahrzeughalle auch Sozialräume, Aufenthaltsbereiche, Sanitäranlagen sowie Umkleidemöglichkeiten für das Personal.

Die Einrichtung der Rettungswache wurde vom zuständigen Bereichsausschuss – einem Gremium aus Krankenkassen und Rettungsdienstorganisationen – beschlossen.

Ein besonderer Fortschritt ist die nun erfolgte Ausweitung auf einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Laut dem stellvertretenden Rettungsdienstleiter Scott Gilmore bedeutet dies deutlich kürzere Anfahrtswege im Einsatzfall. Die gesetzlich vorgegebene Hilfsfrist kann durch die neue Struktur erheblich reduziert werden. In Notfällen innerhalb der Gemeinde Malsch ist der Rettungsdienst nun in der Regel in weniger als zehn Minuten vor Ort.

Bürgermeister Markus Bechler begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich: „Die dauerhafte Etablierung einer Rettungswache in Malsch ist ein großer Gewinn für die Sicherheit und Lebensqualität unserer Bevölkerung.“

Die Gemeinde Malsch sieht in dieser Entwicklung einen wichtigen Schritt zur nachhaltigen Stärkung der örtlichen Notfallversorgung.