Erstes Jugendhearing von JIM,

der neu gegründeten Jugend Initiative Malsch, fand am Freitag, den 26. Juni 2015, im Jugendhaus Villa statt.

Die Mitglieder von JIM präsentierten sich in T-Shirts mit dem neuen Logo. Die Eröffnung des Jugendhearings übernahm Sabrina Heinrich als Verantwortliche der Gemeinde Malsch und begrüßte die interessierten Jugendlichen aus Malsch. Frau Heinrich erklärte in ihren Anfangsworten die Beweggründe für das Ende des Jugendgemeinderates und die Umstrukturierung zu JIM - der Jugend Initiative Malsch. Aufgrund des starken Bewerbermangels und der niedrigen Wahlbeteiligung entschied man sich, neue Wege in der Jugendarbeit zu gehen und eine offenere Form der Jugendbeteiligung zu finden. Mit JIM ist dies auch gelungen. Seit Kurzem stehen JIM auch Fördergelder durch die Jugendstiftung Baden-Württemberg zur Verfügung. Das Kuratorium der Jugendstiftung hat für die Dauer von 2 Jahren den Betrag 4000 € sowie die Prozessbegleitung durch einen externen Coach bewilligt.
Bei erfrischenden Getränken und leckeren Knabbereien wurde seitens von JIM über die geplanten Projekte berichtet. So wird zum Beispiel demnächst ein Graffiti-Event in Malsch stattfinden. Hier sollen kleine Holzwände durch Malscher Jugendliche künstlerisch besprüht werden und auf dem Bühngelände der Öffentlichkeit präsentiert werden. Weiterhin ist eine Häkel-Aktion zusammen mit den Bewohnern des Marienhauses angedacht. Hierbei soll ein Austausch von Alt und Jung stattfinden und beide Generationen voneinander profitieren. Bei der Durchführung der einzelnen Projekte hofft JIM auf die Unterstützung durch den Gemeinderat und natürlich auf viele helfende Hände durch die Malscher Jugendlichen. Konkrete, fertig geplante Projekte von JIM sind die Teilnahme beim Jubiläumswochenende im September sowie die Teilnahme beim 30. Malscher Ferienprogramm.

Nach der Vorstellung der Projekte fand eine offene Diskussion statt, hier kam man ins Gespräch und alle hatten die Möglichkeit, ihre Wünsche und Vorstellungen zu vermitteln. Alle Forderungen und Anregungen der Jugendlichen wurden auf einer großen Stellwand gesammelt. Hier fanden sich Vorschläge wie zum Beispiel "besser Busverbindungen", "überdachter Treffpunkt in der Bühn" oder "Putzaktion im Federbach, Beseitigung von Müll" wieder. JIM hörte eifrig zu und notierte sich alle Anregungen ganz genau. Beim nächsten Treffen von JIM wird dann festgelegt, welche Projekte umsetzbar sind und welche die nächsten Schritte sein sollen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an das Team der Villa Malsch für die Überlassung der Räumlichkeiten und die tolle Unterstützung, ebenso gilt der Dank Susanne Beyer, der Schulsozialpädagogin der Hans-Thoma Schule, diese hat immer für die Anliegen von JIM ein offenes Ohr. Das Jugendhearing wird nun mindestens einmal jährlich stattfinden und selbstverständlich steht das Kernteam von JIM jederzeit gerne für Anregungen, Ideen und Vorschläge zur Verfügung