Rede zum Volkstrauertag 2017

Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege und den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

In einer feierlichen Gedenkstunde auf dem Malscher Friedhof am Sonntag, 19.11.2017, gedachte Bürgermeister Elmar Himmel den Opfern beider Weltkriege und den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Musikalisch umrahmt wurde der Volkstrauertag vom Liederkranz Malsch sowie vom Akkordeon-Orchester Malsch.

Rede zum Volkstrauertag mit Kranzniederlegung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,sehr geehrte Mitglieder des Gemeinderats,sehr geehrte kirchlichen Vertreter,sehr geehrter Herr Herzog, Ehrenbürger der Gemeinde Malsch,sehr geehrte Damen und Herren, das 21. Jahrhundert ist nun schon 17 Jahre alt. In diesen Jahren gab es sehr viel Unheil, Gewalt und Kriege in der Welt. Wir gedenken an den Volkstrauertagen, in jedem Jahr, den Opfern der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts und den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Ich halte meine dreizehnte Rede zum Gedenken am Volkstrauertag hier in Malsch. In diesem Gedenken ist zum einen ein Erinnern und zum anderen ein Mahnen mit inbegriffen. In den 1950er Jahren war der Zweite Weltkrieg mit seinen Millionen Opfern nah und noch überall spürbar. Heute, 72 Jahre nach Kriegsende, verblasst das Erinnern, sowohl an Verwandte, Freunde und persönlich Bekannte, als auch an den Krieg und den Nationalsozialismus selbst, nachvollziehbar immer mehr – was auch die jährlich sinkende Teilnehmerzahl an dieser Gedenkveranstaltung zeigt. Das Erinnern trägt diese Gedenkveranstaltung daher immer weniger, uns bleibt, ja es fordert vielmehr sogar von uns, das Mahnen für den Frieden und die Freiheit! Was unsere Freiheit angeht, sei an die Warnung des amerikanischen Staatsmannes Benjamin Franklin erinnert, die heute mehr als zu seiner Zeit im 18. Jahrhundert gilt:„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“ Die Sicherheit Deutschlands wird heute viel weniger durch Staaten bedroht, die Krieg gegen uns führen wollen, als durch Terror und Gewalt von Menschen, die glauben, im Namen von Religionen und Ideologien agieren zu müssen. weiterlesen... (272,4 KB)

 

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