Gehwegparken in Malsch

Die rechtliche Grundlage ist ganz klar: „Nach der Straßenverkehrsordnung ist das Parken auf Gehwegen verboten, wenn es nicht durch Verkehrszeichen oder Markierungen ausnahmsweise erlaubt wird“.

Deshalb haben sich alle Fraktionen im Gemeinderat mit einer gemeinsamen Resolution dafür ausgesprochen, dass das Parken in Malsch auf Grundlage der Straßenverkehrsordnung geregelt werden muss. Neben dem Interesse an gesetzmäßigen Abstellflächen, muss auch der fließende Verkehr funktionieren. Besonders wichtig ist dabei auch eine Durchfahrbarkeit für Rettungsfahrzeuge 
Gehwegparken ist im Hauptort Malsch und in den Ortsteilen vielerorts zur Gewohnheit geworden. Durch das Gehwegparken wird die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmenden gefährdet und unnötig eingeschränkt. Häufig sind zugeparkte Gehwege nur eingeschränkt für Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen oder Rollatoren nutzbar. Gehwege sind nicht nur auch Schulwege, sondern Kinder müssen bis zu einem Alter von acht Jahren mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen.Gehwege sind Schutzräume und sind deshalb von anderen Nutzungen freizuhalten.Es gibt also viele gute Gründe, nicht auf Gehwegen zu parken.Wie in anderen Städten und Kommunen bereits geschehen, soll auch in der Gemeinde Malsch das Parken auf Gehwegen nicht mehr länger geduldet werden.  Um dem Ziel einer geordneten Parkierung im öffentlichen Verkehrsraum im Rahmen einer guten Interessensabwägung aller Verkehrsteilnehmer nahe zu kommen, sollen zunächst in drei Musterstraßen Erfahrungswerte gesammelt werden. Dazu sind folgende Straßen vorgesehen: Bahnhofstraße Adolf-Kolping-Straße Sezanner Straße Nord
 Mit zunächst mobilen Straßenschildern für Parkverbote und gelben temporären Fahrbahnmarkierungen für Parkflächen wird in diesen Straßen Anfang Oktober eine Sensibilisierung der Autofahrer stattfinden und sollen Erkenntnisse für eine zielgerichtete Beschilderung gesammelt werden. Dabei sollen auch Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Anwohner berücksichtigt werden. Ziel ist es in einem fairen Miteinander, unter Berücksichtigung und Abwägung der Interessen aller Verkehrsteilnehmenden die bestmögliche Regelung für alle Betroffenen zu finden und gleichzeitig die rechtlich zwingenden Vorgaben aus der Straßenverkehrsordnung zu beachten. Fahrzeuge welche nicht ordnungsgemäß geparkt sind, werden zunächst mit einer gelben Karte versehen, damit die Fahrer über ihr Fehlverhalten sensibilisiert werden. Nach einer Übergangsfrist werden in den Musterstraßen kostenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen.Unabhängig von dieser Aktion fordern wir jetzt schon alle Autofahrer auf, dass sie ihr eigenes Parkverhalten an die rechtlichen Vorgaben anpassen, insbesondere das unzulässige Gehwegparken zu unterlassen.Zusätzlich ist auch darauf zu achten, dass Gehwege von Seiten der Anlieger nicht eingeengt werden. Das bedeutet, dass Hecken und Ablagerungen nicht behindernd in den Gehweg hineinragen dürfen. Lassen Sie uns gemeinsam bei diesem wichtigen Thema eine gute Lösung für Malsch und seine Bürgerinnen und Bürger finden. Für Fragen stehen Ihnen im Fachbereich Gremien, Sicherheit und Bürgerservice Frau Günther (Tel. 07246 707 125) von der örtlichen Straßenverkehrsbehörde oder der Fachbereichsleiter Herr Reiter (Tel. 07246 – 707 216) gerne zur Verfügung.

 

Gemeindeanzeiger

Gemeindeanzeiger

Für nur 3,15 € pro Monat erhalten Sie wöchentlich den Gemeindeanzeiger mit unserem Amtsblatt. So erreichen Sie alle aktuellen Nachrichten der Gemeinde mit den Ortsverwaltungen, Kindergärten und Schulen, wie auch die Informationen der Vereine, der Volkshochschule und anderen Istitutionen.

Sollten Sie eine Anzeige schalten wollen, einen Beitrag zum nicht-amtlichen Teil haben oder den Gemeindeanzeiger abonnieren wollen, wenden Sie sich bitte direkt an die

Druckerei Stark, Benzstraße 24, 76316 Malsch, Telefon 07246 922828, Telefax 922879, E-Mail: anzeiger@druckerei-stark.de

zur Homepage der Druckerei kommen Sie hier: www.druckerei-stark.de