Informationen zu Feuerstellen/Lagerfeuern und zum Verbrennen pflanzlicher Abfälle im Außenbereich

Wir bitten dringend um Beachtung!

Pflanzliche Abfälle sind entweder über die Bioabfalltonne („braune Tonne“) oder über die Grüngutplätze der Gemeinde bzw. des Landkreises zu entsorgen. Verbrennen darf man sie gemäß § 28 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) nicht. Hintergrund dieses gesetzlichen Verbots ist die Förderung des Umweltschutzes.
 
Nur Land- und Forstwirte dürfen pflanzliche Abfälle – sofern sie nicht anderweitig ordnungsgemäß entsorgt werden können – verbrennen. Sollte dies der Fall sein, müssen die Abfälle so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung abbrennen. Zudem muss das Feuer ständig unter Kontrolle gehalten werden.
 
Es müssen außerdem gewisse Abstände eingehalten werden: 200 Meter zu Autobahnen, 100 Meter zu Bundes-. Landes- und Kreisstraßen und 50 Meter zu Gebäuden und Baumbeständen bzw. Hecken. Zudem schreibt § 41 Landeswaldgesetz (LWaldG) zusätzliche Abstände zum Wald vor. Beim Verbrennen müssen daher 100 Meter Abstand zum Wald bzw. 30 Meter Abstand zum Waldbesitz auf dem eigenen Grundstück eingehalten werden.
 
Nicht verbrannt werden darf bei starkem Wind und Inversionswetterlagen und auch nicht in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Sowohl das Feuer als auch die Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein. Das Verbrennen von größeren Mengen pflanzlicher Abfälle ist der Ortspolizeibehörde rechtzeitig vorher anzuzeigen.
 
Bitte beachten Sie bei anhaltender Trockenheit die Regelungen für öffentliche Grill- und Feuerstellen.

Der Waldbrandgefahrenindex und der Index für die Feuergefährdung von offenem Gelände können beim Deutschen Wetterdienst über diesen Link abgefragt werden.
 
 

 

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